Der Hannoversche Schweißhund

Der Hannoversche Schweißhund ist eine der ältesten Hunderassen.

Sie werden hauptsächlich zur Nachsuche von krank geschossenem

Schalenwild eingesetzt. Ihre außergewöhnliche Fähigkeit eine einen

Tag alte, oder noch ältere, Fährte von krank geschossenem Wild

einige Kilometer, selbst bei widrigen Wetterbedingungen,

nachzusuchen macht sie zu einer wertvollen Hilfe bei der Jagd.

Sie sind ruhig im Wesen und bedürfen einer langwierigen Abführung.

Beim Hannoverschen Schweißhund handelt es sich um einen ruhigen Hund, der die

Schweißfährte langsam aber dennoch sicher verfolgt.  Die Hannoverschen Schweißhunde

haben ein glatthaariges, braungelbes, braunes oder rotbraunes Haarkleid. Auffällig sind

die mittellangen und in voller Breite gespannten Behänge, die dicht am Kopf anliegen.

Das meist dunkle bis schwarze Haarkleid auf dem Fang, an Augen und Behängen bildet

die so genannte Maske. Die Lefzen beim Hannoverschen Schweißhund sind gut

entwickelt und überhängend. Er hat eine stets dunkle bis schwarze Nase. Die Augen sind

ebenfalls dunkel bis schwarz. Den Kopf trägt er meist niedrig, höchstens waagerecht.

Der Rücken ist länger und meistens mäßig überbaut.

Der Rüde wird ca. 50 bis 55 cm hoch, die Hündin 45 bis 50 cm.